Fahrzeugsteuerung
Mit EMM-Check® können Sie Ihr Fahrzeug animieren. Mit Hilfe von Steuerelementen und Regeln lassen sich die kinematischen Abhängigkeiten definieren und z. B. mit Hilfe eines Gamepads steuern.

Ein Steuerelement steuert einen Freiheitsgrad einer Komponente Ihres Fahrzeugs. Eine Komponente kann hierbei ein einzelnes Bauteil sein (z. B. ein Spiegel) oder eine Baugruppe (z. B. der Arm eines Baggers oder das gesamte Fahrzeug). Durch das Steuerlement werden der Bewegungsbereich und die Nullstellung definiert. Steuerelemente können mit einem Gamepad, einem Joystick oder den Controllern einer VR-Brille verknüpft werden.

Fahrzeugsteuerung im Steuerelementedialog      Fahrzeugsteuerung aus Perspektive des Fahrers
Mit einer Regel kann die kinematische Abhängigkeit zwischen zwei Komponenten definiert werden. Auch hier kann eine Komponente ein einzelnes Bauteil oder eine Baugruppe sein. Bewegt sich eine Komponente, folgt eine andere Komponente gemäß der Regeldefinition. EMM-Check® stellt folgende Regeln zur Definition der Fahrzeugkinematik bereit:
  • Einfache Regel (Definition linearer Regeln)
  • Erweiterte Regel (Definition nichtlinearer Regeln)
  • Ausrichtungsregel
  • DoF-Regel (DoF = degree of freedom)

Kinematik eines Baggerarms      Kinematik einer Knicklenkung
Haben Sie die Fahrzeugkinematik in EMM-Check® aufgebaut, können Sie das Fahrzeug z. B. mit Hilfe eines Gamepads steuern. Das funktioniert in der normalen Ansicht, im Driver-Mode oder im VR-Modus z. B. mit der HTC Vive®.


Zur Steuerung des Fahrzeugs mit den im Fahrzeug genutzen Eingabegeräten (Joysticks, etc.) kann EMM-Check® mit der Fahrzeugsteuerung verbunden werden. Hierfür unterstützt EMM-Check® die Kopplung an OPC-Server, welche einen industriellen Standard zur Datenübermittlung zwischen unterschiedlichen Systemen darstellen.
Die Abbildung der Fahrzeugkinematik hilft, insbesondere die subjektive Sicht des Fahrers mit Hilfe der VR-Funktionalitäten in EMM-Check® zu analysieren.
  • Normative Bewertung unterschiedlicher Positionen von Anbaugeräten (z. B. ISO 13564 oder ISO 5006:2017)
  • Bewertung der subjektiven Sicht des Fahrers im Betrieb
  • Bewertung der Sichtbarkeit/Einsehbarkeit z.B. von Spiegeln im Betrieb
  • Bewertung der Sichtbarkeit von Anzeigen und Warnhinweisen
  • Bewertung der Sicht auf Einstiegshilfen
  • Design-Reviews
  • Produktpräsentationen
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